TG Bad Waldsee - Volleyball

Montag, 10 Februar 2020 17:35

Regionaliga: Arbeitssieg gegen den VfB Friedrichshafen 2

VfB Friedrichshafen 2 - TG Bad Waldsee 1:3 (15:25, 22:25, 25:22, 21:25)

Die TG Bad Waldsee hält den Anschluss an die Spitze und erkämpft sich drei Punkte.
Die Volleyballer der TG Bad Waldsee haben gegen die zweite Mannschaft des VfB Friedrichshafen in der Regionalliga mit 3:1 gewonnen. Da die drei anderen Mannschaften des tabellenanführenden Quartetts ebenfalls gewonnen haben, ändert sich in der Tabellenspitze nichts, Waldsee bleibt weiter auf dem vierten Platz.
Volleyball in der ZF Arena in Friedrichshafen zu spielen, lässt wahrscheinlich jedes Volleyballerherz höher schlagen. Dass es eher 50 Fans waren, die das Spiel verfolgten, als die normalerweise 3 600 Zuschauer die die Halle fasst, tat dabei der Freude keinen Abbruch.
Im Hinspiel zuhause hatte die TG mit 3:1 gegen Friedrichshafen gewonnen. Im Rückspiel, so war die Forderung des Trainerteams Evi Müllerschön und Peer Auer, sollte kein Satz abgegeben werden. Nach der relativ hohen Fehlerquote beim Aufschlag in den letzten Spielen, hieß nun die taktische Vorgabe, zunächst Aufschläge auf Sicherheit zu spielen, die die gegnerische Mannschaft zum Agieren zwingen.
Gleich zu Beginn zeigte sich die Wirkung der Vorgabe. Nach sechs Aufschlägen von Tim Knaus stand es 7:1 für die Waldseer Mannschaft. Diesen Vorsprung konnten die Gäste bis zum Satzende noch ausbauen. Schon nach 20 Minuten stand es 25:15 für die TG gegen eine Friedrichshafener Mannschaft, die noch nicht im Spiel angekommen war.  
Den zweiten Satz konnten die VfB-ler ausgeglichener gestalten, Kopf an Kopf erspielte sich beide Mannschaften ein 11:11. Dann erkämpft sich die TG durch ihr sicheres und druckvolles Angriffsspiel einen 19:14 Vorsprung. Bis zum Stand von 23:21 sahen die Zuschauer den wohl besten Teil der Begegnung. Jetzt waren die Ballwechsel hochklassig und hart umkämpft. Die Gastgeber gefielen dabei vor allem durch ihre Abwehrarbeit. Bälle, die in Gedanken von der TG schon als gewonnen verbucht waren, wurden noch erlaufen und spektakulär gerettet. Letztendlich setzte sich aber das mannschaftlich homogenere Spiel der TG durch, Waldsee gewann auch den zweiten Satz, diesmal mit 25:22.
Dann war es die Mannschaft aus Friedrichshafen, die besser in den dritten Satz startete. Relativ schnell stand es 4:8 für die Gastgeber. Aber nach sechs sicheren Aufschlägen von Axel Bloching hatten sich die Gäste wieder eine 10:8 Führung erarbeitet. Waldsee war wieder auf der Siegerseite. Der Friedrichshafener Trainer reagierte. Die Mannschaft vom Bodensee ist eine Mischung aus erfahrenen Spielern und Nachwuchstalenten. Er wechselte und setzte nun mehr auf seine erfahrenen Spieler. Diesen gelang es den Druck im Aufschlag enorm zu steigern, ohne die Fehlerquote zu erhöhen. Nach zwei Assen führte der VfB plötzlich mit 15:13. Gleichzeitig erhöhte sich bei den Waldseern die Fehlerquote im eigenen Aufschlag und im Angriff. Verdient gewann Friedrichshafen den dritten Satz mit 25:22.
Gewarnt vom Verlauf des dritten Satzes startete die TG hochkonzentriert in den vierten Satz. Friedrichshafen setzte weiter auf seine erfahrenen Spieler. Bis zum 17:16 war die Partie ausgeglichen und spannend. Dann war es letztendlich das bessere Spiel auf Waldseer Seite, das sich durchsetzte. Beim Stand von 23:19 nahm der VfB-Trainer noch eine Auszeit, konnte aber nicht mehr verhindern, dass seine Mannschaft auch den vierten Satz mit 25:21 und somit das ganze Spiel mit 3:1 verlor.
Die Waldseer Mannschaft mit ihrem Trainerteam Müllerschön und Auer waren, trotz der gewonnenen drei Punkte, nicht zufrieden mit der gezeigten Leistung, hatte man sich doch zu sehr auf das Spiel der Gastgeber eingelassen und sich zu wenig auf die eigene Leistungsfähigkeit konzentriert.
Inzwischen sind 15 der 20 Liga-Spiele gespielt. Die Mannschaft freut sich auf zwei spielfreie Wochenenden, bevor es am 29. Februar gegen den Tabellennachbarn, den USC Freiburg in den Endspurt geht.

Für die TG spielte: Simon Bergmann, Axel Bloching, Jakob Büker, Jakob Elsässer, Akos Hardi, Marc Moosherr, Tim Knaus, Lucas Romer, Ralf Sauerbrey, Simon Scheerer

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