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TG Bad Waldsee - TSV Georgii Allianz Stuttgart 3:2 (22:25, 25:23, 25:18, 14:25, 15:13)

Eine große Überraschung gelang den TG - Männern im Halbfinale des VLW-Pokals mit einem spannenden 3:2 Sieg gegen den derzeit Drittplazierten der 3. Bundesliga TSV GA Stuttgart und dem damit verbundenen Einzug ins Finale des württembergischen Verbandpokals. Das Finale findet zusammen mit dem Damenendspiel am 29. April in Biberach statt. Der Gegner wird noch zwischen dem TV Hausen und dem Zweitligisten SV Fellbach ermittelt.

 

Der erste Durchgang verlief lange ausgeglichen und war geprägt von Problemen in der Annahme - auch dank guter Aufschläge beider Teams - und Eigenfehlern. Zum Satzende wurden die favorisierten Gäste dann aber druckvoller und stabiler und setzten sich in der entscheidenden Phase routiniert durch. Im zweiten Satz schien das Spiel den befüchteten Verlauf zu nehmen. Die Stuttgarter spielten nun sehr selbstsicher auf, erarbeiteten sich über 15:10 eine 18:13 Führung und schienen einem sichern Sieg entegen zu steuern. Die Waldseer hielten auch in dieser schwierigen Phase weiter dagegen und schafften es mit starken Aufschlägen die Landeshauptstädter doch in Verlegenheit zu bringen. Die TG schloss auf und konnte den Satz in einem spannenden Finish mit guter Abwehr und starken Blockaktionen überraschend für sich entscheiden. In einem Spiel auf Augenhöhe konnte sich in Satz drei lange Zeit kein Team absetzen. Mit viel Druck in Angriff und Aufschlag und erneut guten Blocks bekam die TG in der entscheidenden Phase des Satzes das Übergewicht und ging in Führung. Der Drittligist zeigte nun überraschende Schwächen und diverse Eigenfehler und hatte den Einheimschen nichts mehr entgegen zu setzen. 25:18 lautete am Ende das Satzergebnis. Dass die Gäste nicht gewillt waren dieses Spiel leichtfertig abzugeben wurde in Durchgang vier schnell deutlich. Von Anfang an übernahmen sie das Kommando und ließen den nun etwas müde wirkenden Oberschwaben keine Chance. Deutlich mit 25:14 sorgten sie für den Satzausgleich. Nicht wenige der erneut zahlreichen Zuschauer befürchteten nun einen schnellen Sieg des Favoriten. Sie wurden eines Besseren belehrt. Die TG spielte einen bärenstarken Tie-break und lag von Anfang an in Führung. Als eine 8:4 - Führung bis auf 10:9 schmolz, entwickelte sich die Partie auch zur Nervenschlacht. Schwarz-Weiß hielt dem Druck bravourös Stand und verteidigte den knappen Zwei-Punkt-Abstand bis zum 15:13 eisern bis zum umjubelten Sieg.

TG: Simon Scheerer, Lucas Romer, Jan Herkommer, Hannes Lampert, Simon Bergmann, Tim Knaus, Pimin Dewor, Ralf Sauerbrey, Axel Bloching, Akos Hardy