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Negativserie bei Auswärtsspielen hält an

Wieder ist es den Volleyballerherren der TG Bad Waldsee nicht gelungen, ihre Negativserie bei den Auswärtsspielen zu durchbrechen. Sie verloren beim USC Freiburg relativ klar mit 3:1 (25:17, 22:25, 25:16, 25:17). Nur im 2. Satz konnten die Oberschwaben dem temporeichen Spiel der Freiburger Paroli bieten. In den restlichen drei Sätzen mussten sie sich der Dominanz der Platzherren geschlagen geben.

Von Anfang an gelang es den Freiburgern durch gezielte und harte Aufschläge die Annahme der Waldseer in Bedrängnis zu bringen. Entweder wurden von den Freiburgern mit dem Aufschlag sofort direkte Punkte erzielt oder es gelang ihnen zumindest, die Annahme auf der Waldseer Seite so in Bedrängnis zu bringen, dass ein sauberer Spielaufbau nur schwer möglich war. Ein für Freiburg verdientes 25:17 stand am Ende des 1. Satzes.

Dass die Waldseer Volleyballer auch diese Freiburger Mannschaft schlagen kann, zeigte der 2. Satz. Jetzt gelang die Annahme besser, ein geordneter Spielaufbau war die logische Folge und Waldsee ging von Anfang an in Führung. Im Satzverlauf konnte ein Zweipunkte-Vorsprung fast über die ganze Satzlänge aufrechterhalten werden. Spannung stellte sich noch ein, als sich die Freiburger nach dem Spielstand von 22:20 auf ein 22:22 herankämpfte. Die TG-Männer kämpften allerdings konzentriert weiter und konnten so diesen Satz mit 25:22 gewinnen.

Hatten die mitgereisten Fans zu diesem Zeitpunkt vermutet, bzw. gehofft, dass es den Waldseern gelingt, ihr technisch sauberes und kämpferisches Spiel fortzusetzten, wurden sie von Beginn des 3. Satzes an eines Besseren belehrt. Schnell lagen die Waldseer mit 4:11 hinten. Durch klug gesetzte Auszeiten und Auswechslungen von Trainerin Evi Müllerschön kämpfte sich die Mannschaft noch auf ein 12:15 heran. Für den Rest des Satzes konnten die Waldseer allerdings dem fehlerfreien, schnellen Spiel der Freiburger nicht mehr viel entgegensetzen und verloren diesen klar mit 16:25.

Beflügelt vom Satzgewinn und lautstark unterstützt von ihren Zuschauern gelang den Freiburgern im 4. Satz alles. Die Waldseer gaben sich auch mental dem schnellen Spiel der Freiburger geschlagen und konnten auch kämpferisch nicht mehr den gewohnten Einsatz bringen.

Letztendlich hatte man 3:1 gegen eine Freiburger Mannschaft verloren, die man allerdings an „guten Tagen“ sicher auch schlagen kann.

Der Dank geht in diesem Fall aber auch noch an den Hauptsponsoren „Omnibus Müller“. Durch den Einsatz eines Mannschaftsbusses mussten sich die Spieler nach einem langen, kräftezehrenden Spiel nicht übermüdet in eigenen Privat-PKWs durch ein totales Schnee- und Verkehrschaos im Höllental kämpfen, sondern konnten die Vorteile eines modernen Reisebusses genießen.

Für die TG spielten: Simon Bergmann, Axel Bloching, Paul Breyer, Pirmin Dewor, Pascal Eisele; Jan Herkommer, Tim Knaus, Hannes Lambert, Lucas Romer, Ralf Sauerbrey, Simon Scheerer