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TG-Volleyballer verlieren in Heidelberg-Rohrbach mit 3:0 (25:15, 25:23, 25:15)

Mit einer herben 3:0 (25:15, 25:23, 25:15) Niederlage kehrte die in diesem Jahr in die Regionalliga aufgestiegene Mannschaft der TG Bad Waldsee von ihrem Auswärtsspiel gegen die gestandene Regionalligamannschaft der TSG Heidelberg-Rohrbach heim.

Während des ganzen Spieles konnten die Herren des TSG Heidelberg-Rohrbach ihre Erfahrung ausspielen und dem Liganeuling zeigen, dass nicht nur immenser Druck im Angriff und Aufschlag die wichtigen Punkte bringen, sondern dass auch eine perfekt organisierte Abwehr den entscheidenden Unterschied ausmachen kann.

Dabei spiegeln die Satzergebnisse, vor allem das des ersten Satzes, nur schlecht das tatsächliche Geschehen wieder. Die Heidelberger erwischten sowohl in Satz 1 als auch in Satz 2 einen Traumstart und gingen in beiden Sätzen mit 6:2 in Führung. Anschließend gelang den Waldseer Spielern in beiden Sätzen den Punkteabstand zu halten oder sogar zeitweise zu verkürzen.

Interessante, athletische Ballwechsel, in denen beide Mannschaften überzeugen konnten, führten im 1. Satz bis zum 16:12. Wie zu Satzbeginn riss bei diesem Spielstand bei der TG der Faden im Spiel. Im eigenen Angriff gelang plötzlich wenig, auch Block- und Abwehrverhalten konnten nicht mehr überzeugen. So gewannen die Heidelberger mit einem starken Block, druckvollem Angriff, einer überragenden Abwehr und einem überlegten Spiel, sehr wohl wissend um die eigenen Stärken, den ersten Satz mit 25:15.

Nach ähnlichem Fehlstart im zweiten Satz kämpfte sich nun die Waldseer Mannschaft zunächst auf ein 14:16 heran. Durch variable Aufschläge, einer verbesserten Abstimmung in der Abwehr und intelligenterem Angriffsverhalten verdienten sie sich ein 22:23, um dann diesen Satz doch noch mit 23:25 zu verlieren.

Hatte man nun geglaubt, dass dieser knappe Satzverlust vielleicht die Wende darstellte, wurde man doch eines Besseren belehrt. Wieder verlief der Satzbeginn ernüchternd, schnell lagen die Männer der TG mit 4:11 hinten. Heidelberg wusste immer wieder den klügeren Ball zu spielen, während die TG mit ihrem Vorhaben mehr Druck zu machen und mutiger zu spielen, zum einen am überragenden Abwehrverhalten der Heimmannschaft, zum anderen aber auch an der hohen Quote der dadurch entstandenen Eigenfehler scheiterte.

Während des ganzen Spieles führten Spielerwechsel und Auszeiten die Trainerin Evi Müllerschön einsetzte nur zu kurzfristigen Erfolgen.

Nach diesem Spieltag befindet sich die TG auf dem 8. Tabellenplatz und erwartet mit dem MTV Ludwigsburg am nächsten Sonntag um 16.00 Uhr in heimischer Halle einen Gegner, mit dem man schon zu Oberligazeiten interessante Duelle ausgefochten hat.

Für die TG spielten: Bergmann, Bloching, Breyer, Dewor, Eisele, Herkommer, Lambert, Knaus, Romer, Sauerbrey, Scheerer