TG Bad Waldsee Volleyball

Nach dem 3:0 Auswärtssieg in Sindelfingen vergrößert sich der Vorsprung in der Tabelle

Von Klaudia Romer

Mit einem 3:0 (25:23, 25:22, 25:23) Sieg beim bisherigen Tabellenzweiten VfL Sindelfingen, erhöhen die TG-Volleyballer ihr Punktekonto und sind weiterhin klarer Tabellenführer. Der Abstand zum neuen Tabellenzweiten, dem ASV Botnang, beträgt vor den letzten vier Spielen sechs Punkte.

 

Während zuhause Dutzende von Fans den neuen Service der TG-Oberligavolleyballer, einen Liveticker in ihren Smartphones, befragten, um über den aktuellen Stand des Spitzenspiels informiert zu sein, hatte sich ein Häuflein der Treuesten der Treuen in die Höhle des Löwen gewagt. Dort konnten sie mangels gegnerischer Fanzahlen, sich lautstark zur Unterstützung der TG-Truppe bemerkbar machen.
Wieder entwickelte sich wie in der Woche zuvor in Botnang, ein spannendes, die Nerven aufreibendes  Spiel, in dem alle drei Sätze eng umkämpft waren, dieses Mal allerdings mit dem besseren Ende für die Waldseer Mannschaft.
In allen Sätzen waren es die Sindelfinger Volleyballer, die besser in ihr Spiel starteten und die sich im Spielverlauf teilweise um bis zu vier Punkte absetzen konnten. Die Waldseer Mannschaft besann sich aber immer wieder auf ihre technischen Stärken, ihren Kampfgeist, ihre mannschaftliche Geschlossenheit  und konnte sich so in jedem Satz auf ein 19:19 heran kämpfen. Ein gutes Beispiel für die nach der Niederlage letzte Woche wieder intakten mentalen Abgeklärtheit.
In den Endphasen aller Sätze gelang es den Waldseern dann -zum Teil wieder in Rückstand liegend - die wichtigen Punkte zu machen. Im ersten Satz waren es vor allem Hannes Lampert und Ralf Sauerbrey, die aus einer stabilen Annahme um Libero Pascal Eisele und Jan Herkommer und nach einem gewohnt präzisen Zuspiel von Simon Scheerer, im letzten Abschnitt die entscheidenden Punkte erzielten.
Dass auch der zweite Satz von Sindelfingen verloren wurde, lag hauptsächlich an einer auftretenden Verunsicherung auf der Sindelfinger Seite. Entstanden war diese u.a. aus einer nicht nachvollziehbaren Auswechslungstaktik des Sindelfinger Trainers. So meldete dieser zum Beispiel beide Liberos als verletzt und setzte einen bislang als Zuspieler fungierenden Spieler als Libero ein. Abgeklärt nutzten die Waldseer Spieler die turbulente Situation. Sie bauten ihr Angriffsspiel weiter sauber auf, blieben fokussiert auf ihr eigenes Spiel und wurden dafür mit dem Gewinn des zweiten Satzes belohnt.
Spannend blieb auch der dritte Satz. Beim Spielstand von 21:23 gegen Waldsee, sorgten dann eine Aufschlagserie von Hannes Lampert, starke Angriffe von Pirmin Dewor und Simon Bergmann und der Kampfgeist aller Spieler für den 25:23 Satzgewinn und somit für den 3:0 Endstand der Partie.
Trainerin Evi Müllerschön, dieses Mal von Extrainer Peer Auer auf der Bank unterstützt, wechselte wieder geschickt. Mit dem zeitweiligen Einsatz von Lucas Romer und Paul Breyer konnten neue Akzente gesetzt werden. Auch war es Physiotherapeutin Carolin Buschbacher wieder gelungen, alle größeren und kleineren Blessuren, die sich während einer inzwischen langen Saison eingestellt hatten, zu beheben und die Spieler auch medizinisch optimal auf das Spiel vorzubereiten.

Es spielten: TG: Bergmann, Bloching, Breyer, Dewor, Eisele, Herkommer, Lampert,  Niedermaier, Romer, Sauerbrey, Scheerer

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