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SV Muttensweiler : TG Bad Waldsee III 3:0 (25:9, 25:21, 25:18)

Wäre mehr drin gewesen? Ja. Hätten die TG-Nachwuchsdamen deutlicher verlieren können? Absolut ja. Im ersten Satz kamen die Waldseerinnen, die, was die Hallendeckenhöhe anbelangt doch recht verwöhnt sind, mit der niedrigen Hallenhöhe nicht zurecht. Die Abstimmung in der Annahme und Abwehr wirkte auch sehr zerfahren.

Aber so schnell wie der erste Durchgang vorbei war, so schnell lernten sie sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren. Lange sah es dann im zweiten Satz aus, als könne man diesen dominieren und gewinnen. Die Fehler aus dem vorangegangenen Durchgang konnten abgestellt werden, die Abwehr stand sehr sicher und die Annahmen kamen sehr gut ans Netz zur Zuspielerin. So konnten die Angreiferinnen so stark angreifen, wie nie zuvor in dieser Saison. Am Schluss dieses Satzes fehlte aber die Kraft und die Individualität auf der Ersatzbank, welche krankheitsbedingt sehr dünn besiedelt war, um variabel und effektiv auszuwechseln. Im letzten Satz standen sich die TG-lerinnen selbst im Weg und drohten sang- und klanglos unterzugehen. Wider aller Erwartungen aber kämpften sie sich hervorragend heran und zwangen die Gastgeberinnen zu Fehlern und Auszeiten. Leider fehlte am Schluss die Kraft einen hohen Rückstand komplett aufzuholen. Es spielten: Amelie Blaut, Melanie Bucher, Sophia Maucher, Ronja Schäfer, Silvana Schellhorn, Anne Stirner und Jasmin Wachinger. Die langzeitverletzte Anouk Rebstock assistierte auf der Trainerbank.